Privathaftpflicht: Eltern aufgepasst

Die Schule geht wieder los – und überall bieten sich unseren lieben Kleinen Chancen, etwas anzustellen. Sie könnten auf dem Schulweg versehentlich ein Auto zerkratzen oder nachmittags beim Spielen auf der Straße. Wer haftet, wenn ein Schaden entsteht? Automatisch die Eltern, wie es manche Schilder vermuten lassen?

Nein, Eltern haften nicht automatisch, wenn ihre Knirpse etwas anstellen. Zwar haben sie eine Aufsichtspflicht
für ihre Kinder. Jedoch bedeutet das je nach Alter nicht, dass sie die Kinder 24 Stunden am Tag im Auge behalten müssen. Grundsätzlich sind Kinder unter sieben Jahren nicht deliktfähig, im Straßenverkehr gilt diese Grenze ab zehn Jahren. Richten jüngere Kinder einen Schaden an, ohne dass die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, kann man dafür also niemanden belangen.

Wer sich allerdings Streitereien und Gerichtsverfahren ersparen will, kann seine Haftpflichtversicherung auf deliktunfähige Personen ausweiten. Diese springt dann auch ein, wenn ein Sechsjähriger ein Auto zerkratzt oder eine Neunjährige über eine rote Ampel rennt und dadurch einen Unfall auslöst.

Quelle: CASMOS Media GmbH / Fonds Finanz Maklerservice GmbH

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