Rechtsschutz: Was ist ein Schaden?

Zur Durchsetzung eigener Ansprüche muss man vor Gericht. Verliert man die Rechtsstreitigkeit, hat man in aller Regel zu den eigenen Anwaltskosten auch zusätzlich die Kosten des gegenerischen Anwalts, des Gerichts und etwaige Gutachterkosten zu bezahlen. Eine Rechtsschutzversicherung springt hier ein und prüft zudem vor der gerichtlichen Auseinandersetzung die Erfolgsaussichten. So weit und so gut. Ein klarer Schaden.

Die Praxis zeigt, dass aber auch andere „Ereignisse“ seitens der Versicherer als Schaden gewertet werden, obwohl keine konkrete Leistung des Versicherers erfolgt ist. In der heutigen Sendung „WDR Servicezeit“ gibt es einen Beitrag zur Rechtsschutzversicherung. Der Beitrag Vorsicht bei Schadensmeldungen! ist bereits online abrufbar und sehenswert.

FAZIT: Auch bei der Rechtsschutzversicherung gilt, dass Sie sich gut überlegen sollten, ob die Versicherung für „kleine“ Schäden in Anspruch genommen werden sollte. Im Zweifel führt die zu einer Kündigung und steht für den Ernstfall nicht mehr zur Verfügung. Mit der Überlegung im Hinterkopf empfiehlt sich auch gleich ein Vertrag mit Selbstbehalt. Die ersparte Prämie können Sie dann auch für eine anwaltliche Erstberatung nutzen, ohne gleich den Versicherungsschutz zu gefährden.

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