Höchstrechnungszins wird abgesenkt

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat den Höchstrechnungszins mit Wirkung zum 1. Januar 2017 auf 0,9 % festgesetzt. Wer danach eine Lebensversicherung abschließt, bekommt nur 0,9 % Verzinsung auf den Sparanteil garantiert. Hinzu kommen laufende Überschüsse und Schlussüberschüsse, die zusammen letztlich die Gesamtverzinsung bestimmen.

Neben der Lebensversicherung mit Garantiezins sind auch Risikoversicherungen betroffen. Hierzu zählen Sterbegeld-, Risikolebens- und Berufsunfähigkeits-Versicherungen. Diese werden im Ergebnis teurer werden, was durch einen Vertragsabschluss noch in diesem Jahr umgangen werden kann, da dann die gesamte Vertragslaufzeit mit dem günstigeren Höchstrechnungszins von 1,25 % kalkuliert wird.

Keine Wirkung hat die Absenkung auf Versicherungsprodukte ohne Garantien, wie beispielsweise die fondsgebundene Versicherung. Ebenso gilt die Änderung nicht für bestehende Verträge. Hier bleibt es bei dem Höchstrechnungszins, der bei Vertragsbeginn galt.

Entwicklung des Höchstrechnungszinses
ab 01.01.2017 0,90 Prozent
2015 – 2016 1,25 Prozent
2012 – 2014 1,75 Prozent
2007 – 2011 2,25 Prozent
2004 – 2006 2,75 Prozent
07.2000 – 2003 3,25 Prozent
07.1994 – 06.2000 4,00 Prozent
1987 – 06.1994 3,50 Prozent
1942 – 1986 3,00 Prozent
1923 – 1941 4,00 Prozent
1903 – 1922 3,50 Prozent
Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

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